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Psychotherapiemethoden

Es gibt viele Formen der Psychotherapie.

Aber nur die Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie, die Psychoanalytische Therapie und die Verhaltenstherapie haben bisher den wissenschaftlichen Nachweis ihrer Wirksamkeit erbracht.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Psychoanalytische Therapie sind analytische Therapieverfahren.

Seelische Störungen werden als Folge von behinderten oder eingeengten emotionalen und kognitiven Entwicklungsprozessen verstanden. In der Therapie geht es darum, diese Fehlentwicklung zu erkennen und die dazu gehörigen unbewussten Gefühle wiederzubeleben. Im Schutz der Therapie wird dann eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen bis dahin verdrängten Gefühlen möglich, was zu Veränderungen im Erleben, im Umgang mit Konflikten und in Beziehungen führt.

Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie ist auf den aktuellen Konflikt. bzw. auf das aktuelle Leiden ausgerichtet. Die unbewussten Konflikte werden an Hand der aktuellen Lebensumstände, insbesondere der gegenwärtigen sozialen Beziehungen verdeutlicht und durchgearbeitet.

Tiefenpsychologisch Fundierte Psychotherapie findet in der Regel mit 1 Therapiesitzung pro Woche statt. Eine Sitzung dauert 50 Minuten.
Therapiedauer: 1 - 2 Jahre

Psychoanalytische Therapie strebt eine Strukturveränderung der Persönlichkeit an. Was von der Patientin/dem Patienten mittels freien Assoziierens (die Patientin/der Patient teilt möglichst unzensiert mit, was ihr/ihm gerade durch den Kopf geht) und durch Träume mitgeteilt wird, reflektiert und deutet die Analytikerin.

In der Psychoanalytischen Therapie finden 2 3 Therapiesitzungen pro Woche statt.
Therapiedauer: 2 5 Jahre

Die Verhaltenstherapie hat sich aus der Lerntheorie entwickelt. Dabei wird angenommen, dass Reaktionen auf bestimmte innere und äußere Situationen, die als problematisch (nicht angepasst und womöglich selbstschädigend) erlebt werden, erlernt wurden und deshalb auch wieder verlernt werden können. Charakteristisch für die Verhaltenstherapie ist die Konzentration auf gegenwärtige statt auf vergangene Handlungsmuster. Ihr Ziel ist, neue und angemessenere Verhaltensweisen zu erlernen. Am Beginn steht eine genaue Problem- und Verhaltensanalyse. Unter Einsatz therapeutischer Techniken wie Konfrontation mit beispielsweise angstauslösenden Reizen (Exposition, systematische Desensibilisierung), Verstärkung erwünschten und Löschung unerwünschten Verhaltens werden Lösungsstrategien theoretisch erarbeitet, ausprobiert und eingeübt. Darüber hinaus soll Hilfestellung zur Selbsthilfe ermöglichen, auch zukünftig auftretende Probleme besser zu bewältigen.

Verhaltenstherapie findet normalerweise mit 1 Stunde pro Woche statt. In bestimmten Fällen können auch mehrere Stunden hintereinander stattfinden.

Therapiedauer: bis zu 1 Jahr.

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